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Logistikzentrum neu

Logistikzentrum neu – das Jahrhundertprojekt

Seit 800 Jahren wird in Freistadt Bier gebraut, vor fast 250 Jahren wurde die einzigartige Braucommune gegründet. Mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums will man der Erfolgsgeschichte der Brauerei ein weiteres Kapitel hinzufügen und optimale Voraussetzungen für die Zukunft schaffen.

Die Geschäfte der Brauerei Freistadt laufen prächtig. So prächtig, dass man am Standort rund um das geschichtsträchtige Brauhaus an die Kapazitätsgrenzen gelangt. „Wir haben in den letzten zehn Jahren unseren Warenumschlag verdoppelt“, schildert Geschäftsführer Ewald Pöschko. Er freut sich naturgemäß über die positive Entwicklung, gleichzeitig habe man sich aber schon längere Zeit Gedanken über Expansionsmöglichkeiten gemacht. Nachdem rund um das Brauhaus keine größeren Flächen mehr verfügbar sind, machte man sich auf die Suche nach Alternativen. Und wurde – auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Freistadt – schnell fündig.

Ein 20.000 Quadratmeter großes Areal im INKOBA-Betriebsbaugebiet im Süden Freistadts bietet ideale Voraussetzung für das neue Betriebsgelände. Dort soll ein modernes und effizientes Logistikzentrum entstehen, das nicht nur alle technischen Anforderungen erfüllt, sondern vor allem auch optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bietet. Dementsprechend positiv sei die Nachricht über den geplanten Neubau auch beim Personal aufgenommen worden, berichtet Prokurist Josef Horner.

Bier wird im Brauhaus gebraut

Das Freistädter Bier werde auch in Zukunft im Herzen von Freistadt im historischen Brauhaus gebraut, versichert Ewald Pöschko. Er freut sich zudem, dass auch das neue Logistikzentrum gleich in der Nähe gebaut werden kann: „Es ist sehr schön, dass wir ganz in Freistadt bleiben können. Wir sind schließlich ein Leitbetrieb in der und vor allem für die Region.“ Die Freude darüber teilt auch Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer: „Es ist für uns sehr wichtig, die Weiterentwicklung eines solchen Traditionsunternehmens abzusichern und dabei helfen zu können, es zukunftsfit zu machen.“

„Denken in Generationen“

Für Ewald Pöschko ist das geplante Logistikzentrum ein Jahrhundertprojekt: „Die Braucommune denkt und arbeitet in Generationen. Damit schaffen wir nicht nur gute Voraussetzungen für die unmittelbare Zukunft, sondern auch für eine langfristige positive Entwicklung und die Generationen, die nach uns kommen.“

Der geschichtsträchtigen Entscheidung, ein neues Logistikzentrum zu bauen, sollen bald auch Taten folgen. Immerhin verfolgt man das ehrgeizige Ziel, den neuen Standort bereits im Jubiläumsjahr 2020 zu eröffnen. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Die positive Weiterentwicklung der Brauerei passt perfekt zum 800-Jahr-Jubiläum der Brau-Stadt Freistadt und zum 250-jährigen Bestehen der Braucommune.