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Projekt „FB-Vision 2020“

Ziel dieses Projektes ist es, die Durchführbarkeit einer Technologieumstellung in der Energiebereitstellung zu untersuchen – sowohl für die Braucommune, als auch für die Stadt Freistadt mit ihrem historischen, denkmalgeschützten Stadtkern. Die Energiebereitstellung für die Brauerei und die Haushalte soll dabei ausschließlich mit erneuerbaren Ressourcen erfolgen.

Die spezielle Ausgangslage des Projektes – die besonderen Eigentumsverhältnisse der Brauerei und die Situation des Denkmalschutzes in der Altstadt – ist dabei zu berücksichtigen.

Aufgabenstellung und Ziel

Die Aufgaben in diesem Projekt bestehen darin, durch effiziente Methoden die optimalen Technologienetzwerke zu finden, die einerseits die Energieerfordernisse des Braubetriebs erfüllen, andererseits die Stadt bestmöglich mit Energie versorgen. Hierbei sollen ausschließlich regional vorhandene Ressourcen genutzt werden.

Die im Rahmen des Projektes entwickelten Szenarien werden ökologisch und im Hinblick auf ihren regionalwirtschaftlichen Einfluss bewertet. Die Ergebnisse der Bewertung werden so aufbereitet, dass sie den involvierten Akteuren als Basis für eine weitreichende und zukunftsgestaltende Entscheidung dienen können.

Ziel der Szenarienentwicklung ist es, jene Technologiestrukturen zu identifizieren, die bei optimaler lokaler und regionaler Wertschöpfung zu einem minimalen Umweltdruck führen, vor allem auch im Hinblick auf den Klimaschutz.

Das Projekt „FB-Vision 2020“ wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Neue Energien 2020“ durchgeführt.

Beteiligte Unternehmen und deren Ansprechpartner

Braucommune in Freistadt, Ewald Pöschko

Stadtgemeinde Freistadt, Oskar Stöglehner

Technische Universität Graz – Institut für Prozess- und Partikeltechnik, Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Michael Narodoslawsky

Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz GmbH, DI Dr. Horst Steinmüller

Institut Universität für Bodenkultur Wien – Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur – Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung, Dr. Gernot Stöglehner